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von Martin am 20 Nov. 2011 18:12
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Hallo Zusammen,
ich bin so eben aus Georg‘s Auto ausgestiegen und damit geht für mich persönlich mein erstes Oberliga-Wochenende zu Ende. Ein Wochenende voller Spaß, guter Laune und Freude, aber auch voller Pleiten, Pech und Pannen. Doch alles der Reihe nach...
Samstag, 14:15 beginnt das Abenteuer (wobei ich den Begriff später anders definieren lernen sollte). Georg sackt mich daheim ein und wir fahren Steffi von Halle abholen. Alles reibungslos und sehr lustig. Diese Stimmung hielt bis HoyWoy an.Da denkt man es is alles gut: in 2h15min nach HoyWoy reibungslos, was soll schon noch passieren?! Naja...Zum Beispiel dass der Motor von Georg‘s C2 überhitzt. Diese Panne zwang uns zu einem längeren Stop (wohlgemerkt schon in HoyWoy). Da in Sachsen 16:30 kein ATU oder ähnliches mehr offen hat am Samstag standen Georg, Steffi und ich vor der offenen Motorhaube. Das Problem war schnell ermittelt: die Kühlflüssigkeit. Auf, auf zum Globus direkt nebenan !!! Aber wie das Leben so ist, gibt es drei Möglichkeiten von denen nur eine richtig ist. In diesem Fall waren es drei Kühlflüssigkeit-Varianten. Da weder Georg noch ich ein wahrer KFZ-Spezi sind entschieden wir uns für die konservative Möglichkeit: Das Laufen! Steffi‘s Ortskenntnisse bewarten uns auch nicht vor dem Herumirren, aber so verkorkst wie der Abend begann war das keine Überraschung. Doch plötzlich, man mags kaum glauben, tauchte ein Schild hinter den kahlen Büschen auf. Es war unser Hotel. Unglaublich! Nur 1,5h die Innenstadt von HoyWoy besichtigt.
Ich fasse zusammen: 2,25h Fahrt + 1,5h Herumirren = 3,75h --> Vor der Fahrt wurde eine Fahrtzeit zwischen 3,5-4h prognostiziert. Respekt dem, der das errechnet hat.
Im Ratskeller trafen wir die anderen, die auch schon die Innenstadt unsicher gemacht hatten, in einer gemütlichen Runde und wir aßen zusammen zu Abend. So viel Aufregung an einem Tag und noch nicht mal eine Runde gespielt.
Die sollte nach der mehr oder weniger langen Nacht folgen:
HoyWoy war klarer Favorit, doch am Anfang sah es gar nicht schlecht aus:
Stratov trennte sich nach 1h im Frieden von Milan Orsag. Strache 0,5 - 0,5 Orsag
Georg folgt 10 Minuten später. Bürckner 0,5 - 0,5 Graf
Zusammen kümmerten sie sich um Georg‘s Auto.
Es waren sehr umkämpfte Partien, wobei es schwer war einen Sieger vorherzusehen.
Nach einiger Zeit musste Lenny seinem Gegner die Hand reichen. Wobei ich Lenny‘s Stellung lange Zeit garnicht so schlecht fand. Kregelin 1:0 Lehnert
Wenig später übertölpelte ich meinen Gegner und gewann nach einer schönen Kombination die Partie, obwohl ich immer zu kämpfen hatte, weil ich doch ziemlich gedrückt stand. Sieber 1:0 Schuh
Doch da war der Drops schon gelutscht, Hille hatte einen Bauern eingestellt und verlor Lechtynsky 1:0 Hillmann
Coach hatte seinen erspielten Vorteil in Zeitnot eingestellt und schaffte seinen 40.Zug nicht vor dem Fall des Blättchens. Kesik 1:0 Duchrow
Sünder spielte die hohe Schule der Verteidigung aus und ermauerte ein Remis. Böhm 0,5:0,5 Günther
Zum Abschluss verlor Floh, das habe ich allerdings nicht mitbekommen wie, vielleicht kannst du noch etwas dazu schreiben. Heyder 0:1 Jahnel
Unterm Strich steht ein 2,5 : 5,5. Verdient verloren, aber in der Höhe nicht angemessen.
Egoistisch muss ich jedoch sagen: ein tolles Wochenende. hat mordsmäßigen Spaß gemacht. ihr seit eine tolle Truppe.
Hoffentlich habe ich euch mit meiner Erkältung nicht angesteckt, damit ihr fit bleibt :)
Und um die Autogeschichte noch aufzulösen: Mit destilliertem Wasser fährt der Citroen und der Motor bleibt ganz cool.
Mit verschnupften Gruß Martin
PS: vlt könnt ihr zu euren Partien selbst etwas noch schreiben.
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